Trinkwasserschutzgebiet

Ein Wasserschutzgebiet umfasst das Einzugsgebiet der Wassergewinnungsanlagen, der Brunnen. Je kleiner die Entfernung zu den Entnahmebrunnen ist, desto größer die Gefahr, dass das Grundwasser durch eingetragene Stoffe verunreinigt wird.

Ein Wasserschutzgebiet liegt z.B. rund um das Wasserwerk Groß Brunsrode. Es reicht von der östlichen Seite Essenrodes über den südlichen Rand von Klein Brunsrode bis über das gesamte Ortsgebiet Groß Brunsrode.

Bestimmung der jeweiligen Schutz-Zone

Wasserschutzgebiete sind in drei Zonen aufgeteilt:

Zone I, Fassungsbereich: Der Bereich, in dem das Grundwasser entnommen wird. Das Betreten für Unbefugte und jegliche andere Nutzung ist verboten.
Zone II, engere Schutzzone: Von dieser Grenze benötigt das Grundwasser 50 Tage, bis es in den Bereich der Wasserentnahme gelangt. Hierdurch soll das Trinkwasser vor bakteriellen Verunreinigungen geschützt werden.
Zone III, weitere Schutzzone: Hier ist das Einzugsgebiet, also der Außenbereich des Wasserschutzgebietes, gemeint. In diesem Bereich wird das Grundwasser neu gebildet. Es gelten Verbote und Nutzungsbeschränkungen.