Kläranlage Lehre Panorama

Kläranlage Lehre

Die Kläranlage Lehre wurde erstmals 1976 mit einer mechanischen und einer biologischen Behandlungsstufe in Betrieb genommen. Um den neuesten technischen Entwicklungen, der erhöhten hydraulischen Belastung und den gestiegenen Anforderungen an die Reinigungsleistung gerecht zu werden, wurde das Klärwerk 1994 modernisiert und erweitert. Die letzte Erweiterung erfolgte 2007 mit dem Bau einer solaren Klärschlammtrocknungsanlage. Die Zusammensetzung des eingeleiteten Abwassers entspricht im Wesentlichen der des häuslichen Abwassers.

Steckbrief

  • Ausbaugröße: 16.000 EW
  • täglicher Zufluss: ca. 2500 m³/d

mechanische Vorreinigung:
  • Huber Feinrechen Typ RO1
  • Rundsandfang
  • Sandwäsche

biologische Reinigung: 
  • 3600 m³ Belebungsbecken
  • Belüftung über Mammutrotoren
  • Steuerung über Optinox
  • 2 Nachklärbecken a 930 m³

chemische Reinigung: 
Klärschlammbehandlung:
Reinigungsqualität Zulauf Ablauf Abbaugrad
Biologischer Sauerstoffbedarf 352 5 98,6%
Chemischer Sauerstoffbedarf 709 22 96,9%
Gesamtstickstoff 84 1,3 99,1%
Phosphor gesamt 14 1,2 91,4%

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet der Kläranlage Lehre umfasst die Ortschaften
  • Lehre
  • Flechtorf
  • Wendhausen
  • Groß Brunsrode
  • Essehof
  • Essenrode.