Gewässerschutz

Die Anforderungen des Gewässerschutzes haben in erster Linie Bedeutung für vermeidbare Verunreinigungen von Gewässern, einschließlich des Grundwassers. Der Gewässerschutz dient der Reinhaltung des Wassers als Trink- oder Brauchwasser und dem Schutz von Wasser abhängiger Ökosysteme als Teilaufgabe des Umweltschutzes.

Der Wasserverband Weddel-Lehre setzt sich aktiv für den Umwelt- und Gewässerschutz ein. In den Kläranlagen des WWL wird das anfallende Abwasser bis zum Abbaugrad von 98 % gereinigt, bevor es die Vorfluter passiert. Für Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen existieren ausgefeilte Notfallpläne, damit keine unerwünschten Stoffe in ein Gewässer oder in das Grundwasser gelangen.

Laut der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sollen Flüsse, Seen, Übergangsgewässer, Küstengewässer und Grundwasser spätestens bis zum Jahr 2027 in einem „guten Zustand“ sein.

Für den Weg dahin hat die Europäische Union den Mitgliedstaaten einen klaren Zeitplan und drei sechsjährige Bewirtschaftungszyklen vorgegeben.


Jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten zum Wasserschutz beitragen.

Hier einige ausgewählte Beispiele:
1. Dosieren Sie Wasch- und Reinigungsmittel sparsam.
2. Verzichten Sie in Ihrem Garten auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel.
3. Verwenden Sie Dünger sparsam.
4. Entsorgen Sie keine Stoffe wie z.B. Lacke oder Farben in der Toilette.
5. Entsorgen Sie keine Arzneimittel in der Toilette oder über den Hausmüll. Ihr Apotheker nimmt sie zur Entsorgung zurück.
6. Lassen Sie Ihre private Anschlussleitung auf Dichtheit überprüfen.
7. Entsorgen Sie Batterien bei Ihrem Händler und nicht im Hausmüll.
8. Reinigen Sie Ihr Auto nur in Waschstraßen.