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Filmbeiträge des NDR-Fersehens: Schulprojekt 2022

Im Rahmen der Bingo-Sendung vom 5. Juni 2022 strahlte das NDR-Fernsehen kurze Beiträge zum WWL-Schulprojekt aus.

Verbandsversammlung 19.05.2022

Detlef Kaatz, Bürgermeister von Cremlingen, ist neuer Verbandsvorsteher des WWL.
Er wurde am 19.05.2022 in der Börnekenhalle in Lehre für die kommenden 5 Jahre gewählt.

Wahlberechtigt waren die Städte Braunschweig, Königslutter am Elm und Wolfsburg sowie die Gemeinden Lehre und Cremlingen, die Samtgemeinden Sickte und Nord-Elm sowie die Wasserverbände Elm und Gifhorn. 
Detlef Kaatz löst in der Funktion des Verbandsvorstehers Günter Eichenlaub ab, der den Verband fast 15 Jahre lang geführt hat. Zudem schied Hans-Joachim Gottschlich aus, der über 12 Jahre als Vertreter für die Gemeinde Lehre im Vorstand des WWL aktiv war. Stellvertretender Verbandsvorsteher wurde erneut Claas Merfort aus Braunschweig.
Zur Neuwahl des Verbandsvorstehers war neben Detlef Kaatz auch der Bürgermeister der Gemeinde Lehre, Andreas Busch, angetreten. 

Claas Merfort würdigte Günter Eichenlaub in seiner Laudatio als echten „Kümmerer“, der für die enorme Weiterentwicklung des WWL in den letzten Jahren verantwortlich sei. Er habe durch seine integrative Kraft für die gute überparteiliche Zusammenarbeit der Kommunen im WWL-Vorstand gesorgt. In Zeiten innovativer Projekte und Veränderungen habe er Struktur und Halt vermittelt und mit seiner wertschätzenden Haltung und Menschenkenntnis für Erfolg und Motivation gesorgt. Seine Arbeit sei „mustergültig“ gewesen.

Hochwasserpartnerschaft geht Projekte an

Am 28.03.2022 trafen sich in Lehre Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Landkreisen und Städten zur ersten Steuerkreissitzung der Hochwasserpartnerschaft Schunter/Wabe in diesem Jahr.
„Wir gehen jetzt aus der Theorie heraus und in die Praxis hinein“, so eröffnete der Geschäftsführer des WWL, Ralf Johannes, die Sitzung. Einstimmig wurde er zum neuen Sprecher der Hochwasserpartnerschaft gewählt, bevor die Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung durch alle Partner bestätigt wurde.
Die neue Kooperationsvereinbarung gilt für den Zeitraum 2022-2024 und verlängert die bisherige Zusammenarbeit zur Bewältigung der Herausforderungen in Hochwasserbrennpunkten im Einzugsgebiet von Schunter und Wabe.
Die Gemeinden Lehre und Cremlingen, die Samtgemeinden Sickte und Nord-Elm, die Städte Wolfsburg, Braunschweig und Königslutter am Elm sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig und der Wasserverband Weddel-Lehre sind Mitglieder der Kooperation.
Der WWL koordiniert die Zusammenarbeit und übernimmt federführend die Beantragung auf Gewährung von Fördermitteln.
Foto: André Menzel vom Regionalverband Großraum Braunschweig und Ralf Johannes, WWL

Braunschweiger OB im WWL zu Gast

Ende März 2022 besuchte Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum gemeinsam mit Braunschweigs Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer den Wasserverband Weddel-Lehre (WWL).
Mit WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes und Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub sprachen sie über die regionale Zusammenarbeit in den BereichenTrinkwasserversorgung und Hochwasserschutz sowie zukünftige Entwicklungen im Bereich Energiepolitik und Klimaneutralität.

WWL im Landkreis Ahrweiler

Der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) mit Sitz in Cremlingen reagierte in Anbetracht der dramatischen Ereignisse beherzt auf die Unterstützungs-Anfrage des rheinland-pfälzischen Landesverbands Kommunaler Unternehmen und war im September 2021 vor Ort aktiv.
Horst Drögemüller und Biniam Onkobrahan vom WWL-Team Schmutz- und Niederschlagswasser sind umgehend in die Krisenregion gefahren. Die beiden WWL-Spezialisten beteiligten sich mit dem betriebseigenen Spezialfahrzeug für Kanalspülungen am Einsatz in der Krisenregion. Sie unterstützten die örtlichen Kräfte und halfen bei Kanalreinigungen in der Innenstadt von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Digitalisierungspreis für den WWL

Der Wasserverband Weddel-Lehre wurde jüngst vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung ausgezeichnet. 

Im Rahmen von „Gute Praxis Digitalisierung“ werden Betriebe Niedersachsens für kreative Maßnahmen zertifiziert, mit denen sie ihre Beschäftigten erfolgreich in die digitale Zukunft führen.

Die Zertifizierung erhält der Verband für das Projekt "Digitales Wasserzählermanagement". 

Minister Althusmann:
„Ich freue mich jedes Jahr wieder, den Ideenreichtum unserer niedersächsischen Unternehmen zu sehen. Es ist großartig wie sie die immer neuen Herausforderungen, wie beispielsweise die Corona-Pandemie und die digitale Transformation, bewältigen“

Film

e-Autoflotte

10 E-Autos sind im WWL-Verbandsgebiet unterwegs. Die steigende Anzahl an E-Autos sowie ein E-Bike werden durch die Photovoltaik-Flächen auf den Dächern der Betriebsgebäude und mittels moderner Ladeinfrastruktur durch den WWL selbst gespeist.

Mittlerweile ist der WWL komplett auf erneuerbare Energien umgestiegen.
Geschäftsführer Ralf Johannes: „Mein Ziel ist es, den WWL so schnell wie möglich zum klimaneutralen Unternehmen zu machen. Alle Unternehmensbereiche wurden in den letzten Jahren auf ihre Energieeffizienz hin geprüft und optimiert.“

Neue Trinkwasser-Transportleitung

WWL erweitert die Versorgungs-Infrastruktur

Der Bedarf von Trinkwasser im Bereich des  Wasserverbands Weddel-Lehre (WWL) ist gestiegen. Im Zuge dieser Entwicklung unterschrieben LSW Energie GmbH & Co. KG (LSW) und  WWL nun einen neuen Liefervertrag für Trinkwasser, der eine moderne Versorgung sichert. „Bereits im nächsten Jahr wollen wir knapp eine Million Kubikmeter Trinkwasser an den Wasserverband liefern. Das ist fast doppelt so viel wie bisher“, erläutert Jürgen Hüller, Geschäftsführer der LSW Energie.

WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes: „Der neue Vertrag steht für das zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Handeln des WWL sowie für eine effiziente und leistungsfähige Wasserversorgung. Langfristige Lieferverträge mit einem zuverlässigen Partnern gewährleisten eine sichere Versorgung in hoher Qualität.“

Um die erhöhte Menge befördern zu können, musste im Vorfeld die Versorgungsinfrastruktur des WWL und der LSW erneuert werden. Die Trinkwassertransportleitung führt vom Trinkwasserhochbehälter Nordsteimke über Barnstorf bis zum Übergabeschacht am westlichen Ortsrand. Zudem baut der WWL eine neue ca. 4,5 Kilometer lange Trinkwassertransportleitung von Barnstorf nach Hattorf.