Panorama GL1

WWL seit 01.01. 2017 Mitglied im VKU

Zum 01.01.2017 ist der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) beigetreten. Der WWL-Vorstand will mit diesem Schritt der kommunalwirtschaftlichen Ausrichtung des Wasserverbandes Rechnung tragen und kommunalwirtschaftliches Handeln im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge stärken. Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub und Geschäftsführerin Viktoria Wagner erhielten die Mitglieds-Urkunde am 01. Februar von Dr. Reinhold Kassing, Geschäftsführer der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen im VKU.

Info-Stofftaschen für Neubürger

Der WWL und die Gemeinde Cremlingen wollen Neubürger der Gemeinde zukünftig mit einer persönlich überreichten Begrüßungs-Tasche willkommen heißen. Die dunkelblaue Stofftasche, die mit den Logos von Gemeinde und WWL bedruckt ist, beinhaltet jede Menge ausgewählte Anleitungen und Tipps: Von Informationen zur Trinkwasser-Hausinstallation über Hinweise zur Abwasser- und Müllentsorgung bis hin zur neu aufgelegten Gemeindebroschüre mit den wichtigsten Informationen zum neuen Wohnort. 

Was der Gemeinde und dem WWL besonders wichtig ist: Die hübsche Stoff-Tasche ist eine umweltfreundliche Alternative zum Plastik-Tragebeutel. So setzen Gemeinde und WWL gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Qualität.

Elektromobilität und Solarenergie

Der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) setzt auf innovative und umweltschonende Technik:
Aktuell ist ein Elektrofahrzeug testweise im WWL-Verbandsgebiet unterwegs.

Der Strom für den E-Up kommt maßgeblich aus der unternehmenseigenen Stromerzeugung. Neu installierte Solar-Panele auf dem Dach der WWL-Fahrzeughalle in Cremlingen liefern ihn.

Besser geht immer

Der Wasserverband Weddel-Lehre wurde am 30.11.2016 in Hannover mit dem Zertifikat ServiceQualität Deutschland ausgezeichnet. Die Geschäftsführerin des WWL, Viktoria Wagner, und ihre Mitarbeiterin für Kommunikation, Sabine Walz, nahmen den Preis von Staatssekretärin Daniela Behrens entgegen.
Foto: Henning Scheffen Photography

Infos zur Service-Initiative

WWL-Unternehmensportrait

Fachjournalist Hans-Martin Barthold schreibt über den WWL

"Die Netzwerker"
nennt er sein Unternehmensportrait,
veröffentlicht im November 2016 auf Berufsreport.com - dem Portal für Beruf, Ausbildung und Studium

Fachaustausch mit regionalen Feuerwehren

Ziel der jüngst durchgeführten Fach-Informationsveranstaltungen des Wasserverbandes Weddel-Lehre war es, das Trinkwassernetz vor möglichen Verunreinigungen, z.B. durch die Entnahme von Löschwasser, zu schützen. Hierfür haben sich Feuerwehren und Wasserverband intensiv über aktuelle technische und gesetzgeberische Neuerungen ausgetauscht.

Die regionalen Orts- und Gemeindebrandmeister sprachen mit den Fachleuten des WWL vor allem über eine neue Richtlinie, die Beeinträchtigungen des Trinkwasser und des Trinkwasser-Netzes im Falle von Löschwasserentnahmen ausschließen will. Nach aktuellem Stand der Technik können sog. Rückfluss-Verhinderer den Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen garantieren. Die Ventile der Löschfahrzeuge müssen darüber hinaus in der Lage sein, Druck-Rückstöße auszuschließen, welche das Rohrnetz durch ihre Wucht schädigen könnten. All dies ist leistbar, wenn Wasserversorger und Feuerwehren Hand in Hand arbeiten, miteinander in Kontakt stehen und alle relevanten Sicherheitsauflagen gemeinsam berücksichtigen.

Innovativ: Erster Kunststoff-schacht

Am 24. August 2016 wurde erstmals in unserer Region ein schlüsselfertiger, mit Armaturen versehener Kunststoffschacht als Alternative zum herkömmlichen Betonschacht eingesetzt.

Der Schacht ersetzt die Übergabestation Wolsdorf im ehemaligen Wasserwerk.
Wie in einem kleinen U-Boot fühlt man sich in dem 2,3 Tonnen schweren, innen blau erstrahlenden Schachtbauwerk.

Der Einstieg ist durch eine Froschluke von oben möglich.

Durch seine Komplettverschweißung ist der Schacht im Vergleich zu Betonschächten auch auf Dauer absolut wasserdicht.

Mit dieser zukunftsfähigen Weichenstellung stärken der Wasserverband Elm und der WWL die nachhaltige Wasserwirtschaft.

WWL unterstützt Projektwoche in Rudolf-Dießel-Schule

Am 22. April lud die Rudolf-Dießel-Schule zum Abschluss der Projektwoche in die Aula des Schulgebäudes in Königslutter am Elm ein.

Die 135 Schülerinnen und Schüler der Förderschule hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Woche lang mit Umweltthemen beschäftigt.
Unter anderem waren ein lustiges Theaterstück zum Thema Mülltrennung und eine tolle Ausstellung zum Thema Wasser zu sehen.

Lehrerin Sabine Dittert-Schier und ihre Schüler zeigten, was sie in der kurzen Zeit zum Wasser-Gehalt von Produkten und Lebewesen, zum Wasserkreislauf, zur Trinkwassergewinnung und Abwasserentsorgung erarbeitet hatten.
Die Gäste wurden an einer Trinkwasserbar zu Wasser mit Minz- oder Zitronengeschmack eingeladen.

Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Exponate die Kinder entwickelt hatten. Der WWL stellte hierfür Experimentierkoffer und Materialien bereit.

Abgeordnete zu Gast

Bundestagsmitglied Uwe Lagosky und der Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg besuchten am 07.04.2016 den WWL. In einem 2-stündigen Gespräch mit Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub und Geschäftsführerin Viktoria Wagner tauschten sich Gäste und Gastgeber intensiv aus.

Geschäftsführerin Viktoria Wagner gab umfassend Auskunft über die vielfältigen Aktivitäten ihres Verbandes. Besonders interessiert zeigten sich die Gäste an den energiepolitischen und qualitätsorientierten Akzenten, die das Unternehmen setzt.

Weltwassertag 2016

Wasser ist wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Eine hohe Qualität unseres Trinkwassers sind wir gewohnt und wir setzen sie als selbstverständlich voraus.
Im internationalen Vergleich wird allerdings deutlich, wie unmenschlich Verhältnisse sind, in denen Menschen ohne ausreichend sauberes Wasser leben. Mit dem Internationalen Weltwassertag am 22. März wollen die Vereinten Nationen das Bewusstsein der Menschen für die Ressource Nr. 1 schärfen, denn Wasser ist die Basis aller Lebensformen.

Artikel der Braunschweiger Zeitung zum Weltwassertag 2016. Motto: water & jobs

Informationen zum Weltwassertag

Homepage des Weltwassertages 

Sanierung Hochbehälter Destedt

Am 01.03.2016 besuchten die Verantwortlichen aus den regionalen Gesundheitsämtern den WWL und besichtigten den Hochbehälter Destedt.

Auf dem Foto: Wassermeister Christian Janze, WWL-Geschäftsführerin Viktoria Wagner, Wassermeisterin Heike Runge, WWL-Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub. Sowie aus den Gesundheitsämtern: Marita Vogel, Michael Reupke und Friederike Schliebs.
Wassermeisterin Heike Runge und Wassermeister Christian Janze leiten das innovative Sanierungsverfahren. Die gefliesten Wasserkammern werden mit einem speziellen Kunststoff ausgekleidet.

WWL-Schlossermeister Eckhard Herrmann hat die neuen Rohrleitungen für den Hochbehälter gefertigt und montiert.

Für die Kunden entstehen in der Sanierungszeit, die noch bis Ostern andauert, keinerlei Einschränkungen. Die Wasserversorgung funktioniert reibungslos und verlässlich.

WWL für Energiemanagement zertifiziert

"Mehr aus Energie machen:
Gemeinsam handeln für Nachhaltigkeit und Umweltschutz."


Mit diesem Motto startete die Belegschaft des WWL im Sommer 2015 ein Großprojekt zur Einsparung von Energie.
Jetzt sind die Anstrengungen und Erfolge dieses Prozesses belohnt worden:
Der Branchenverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft hat den WWL für den erfolgreichen Aufbau eines Energie-Management-Systems nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert.

Der WWL strebt an, seinen Energieverbrauch ausgehend von den Werten 2014 bis zum Jahr 2018 um 10 % zu reduzieren.

Einzel-Ziele sind die Verbesserung der Energieeffizienz, die Reduzierung der Energiekosten und die Reduktion der energiebedingten Umweltbelastungen.

Dazu Geschäftsführerin Viktoria Wagner:

Maßnahmen, die Energieaufwände reduzieren, tragen zur Minderung der CO2-Emissionen bei. Nur mit konsequenten und kreativen Ansätzen zur Energieeffizienz können wir die gesetzten Klimaziele erreichen.“

SPD-Ratsfraktion Cremlingen beim WWL zu Gast

Am 5. Januar 2016 besuchte die SPD-Ratsfraktion Cremlingen den WWL.

Das Resümee der Veranstaltung und die diskutierten Themen können Sie auf den Internet-Seiten der Cremlinger SPD nachlesen:
Link zur Site

Verbandsversammlung am 10.12.2015

Am Nachmittag des 10.12.2015 tagten 43 Delegierte und Vorstandsmitglieder aus den WWL-Mitgliedsgemeinden im Verbandsgebäude des Wasserverbandes Weddel-Lehre in Cremlingen. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 wurde beschlossen. Ebenso die neuen Preisblätter Trink- und Abwasser, gültig ab 01.01.2016.

WWL-Geschäftsführerin Viktoria Wagner und Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub erläuterten die Hintergründe für die jetzt anstehende Preisanpassung: Der WWL muss Preissteigerungen für Energie, Tarifanpassungen für die Beschäftigten und die zu Beginn des Jahres um 50% erhöhte Wasserentnahmegebühr des Landes Niedersachsen gegenfinanzieren.

Benachbarte Versorger hatten ihre Preise aufgrund der gestiegenen Wasserentnahmegebühr des Landes Niedersachsen bereits im Frühjahr 2015 angehoben.

  • Neue Preisblätter: hier

Technische Bilanz 2015

Der Verband investiert seit Jahrzehnten zielgerichtet in die Leitungs- und Kanalnetze seiner Mitgliedsgemeinden sowie in die technologische Weiterentwicklung der vier Kläranlagen.

Denn: Werterhalt und Nachhaltigkeit haben oberste Priorität.
Durch ihre hohen Qualitätsstandards sind die technischen Anlagen des WWL den ökonomisch und ökologisch steigenden Ansprüchen der Zukunft gewappnet.

2015 hat der WWL 2.747 Meter Schmutzwasserkanal und 1.488 Meter Niederschlagswasserkanal gebaut. 4.028 Meter Trinkwasserleitung wurden erneuert, 1.351 Meter neu gebaut. 260 Hausanschlüsse wurden neu verlegt, 200 Hausanschlüsse erneuert.

19.11.2015 Welttoilettentag

Der internationale Welttoilettentag wurde 2001 erstmals ausgerufen und 2013 von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass ca. 40% der Weltbevölkerung keine funktionierenden Sanitäranlagen zur Verfügung haben. Dies hat Folgen für die Wasserqualität, die Umwelt  und die Gesundheit der betroffenen Menschen. In Deutschland existiert eine flächendeckend sehr gute Ver- und Entsorgung. Doch auch hierzulande sollte der Tag daran erinnern,dass wir mit wenig Aufwand viel dafür tun können, dass unsere Abwasser-Entsorgung umweltschonend und bezahlbar ist.
Im Rahmen der jährlichen Wasserprojekttage des WWL lernen bereits die Kinder, was bei der Reinigung in der Kläranlage Probleme bereitet: Geschenkpapier, Fett aus der Fritteuse, Ohrenstäbchen, Plastiktüten, Streu aus dem Meerschweinchen-Käfig, Reste aus dem Farbeimer, alte Socken und - ganz wichtig - Medikamente. Medikamentenreste sollten möglichst in Apotheken, oder aber im Restmüll oder bei speziellen Schadstoff-Sammelstellen entsorgt werden.

Was nur wenige wissen: Essensreste gehören nicht in die Toilette. Sie locken in den Kanalsystemen Ratten an und diese vermehren sich äußerst schnell. Frank Alex, Spülwagenfahrer des WWL: „Ratten können schwere Krankheiten übertragen. Füttert man sie mit Essensresten, die über die Toilette entsorgt werden, dann können sie durchaus bis in Wohnräume vordringen.“
Ein weiteres wichtiges Thema sind die Feuchttücher: Oft bekunden Herstellerhinweise, dass Feuchttücher in der Toilette entsorgt werden könnten, meist jedoch nur maximal 1 Tuch am Tag. Werden Feuchttücher häufig über die Toilette entsorgt, dann verfilzen und verklumpen sie und verstopfen die Abwasserpumpen. Die schweren Pumpen müssen mit einem Kran hochgezogen, auseinandergebaut und gereinigt werden.

Dazu Horst Drögemüller, Abwassermeister des WWL: „Die Störfälle bei unseren Pumpen, verursacht durch Feuchttücher, nehmen leider stetig zu. Treten sie auf, dann beseitigen wir die Störung egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. So ist eine einwandfreie Entsorgung für die Kunden immer gewährleistet.“ 

WWL-Experten überprüfen Trinkwasser-Hochbehälter

Am 10.11.2015 wurde einer der beiden Hochbehälter in Weddel von WWL-Fachexperten entleert, gereinigt, desinfiziert und auf bauliche und technische Mängel hin untersucht.

Auf dem Foto zu sehen sind Roland Kammerer, Holger Malik, Heike Runge und Praktikant Sven Hanuschik.

Um den Kunden des WWL zu jedem Zeitpunkt einwandfreies Trinkwasser bis zu ihrer Übergabe in die eigene Hausinstallation liefern zu können, ist es erforderlich, in regelmäßigen Abständen die Qualität des Wassers zu überprüfen.

Dies geschieht durch analytische Beprobungen in den Ortschaften, die von einem akkreditierten Labor, dem Wassertechnologischen Institut (WTI) in Wolfenbüttel, ausgeführt werden sowie durch die turnusmäßige technische Überprüfung der Anlagen.
Das Wasser in den Trinkwasser-Hochbehältern wird durch Zufluss frischen Wassers ständig ausgetauscht. So ist es immer frisch beim Kunden.

Die Harzwasserwerke beliefern den WWL mit ca. 220 m³ Trinkwasser pro Stunde.

Füllhöhe des Behälters: 15m

Volumen: 2.300m³

WWL-Vorstand bereist das Verbandsgebiet

Am 15.09.2015 besichtigte der Vorstand des Wasserverbandes Weddel-Lehre mit Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub und Geschäftsführerin Viktoria Wagner ausgewählte Stationen im Verbandsgebiet:
Der Verbandvorsteher des Schunterverbandes, Werner Denneberg, erläuterte in Flechtorf und Heiligendorf Details zum EU-geförderten Projekt „Herstellung der ökologischen Durchlässigkeit“ der Schunter. WWL-Geschäftsführerin Viktoria Wagner hob heraus, dass sich die enge Zusammenarbeit der Verbände ökologisch sehr positiv auswirkt: „Seit Jahren kooperiert der WWL eng mit dem Schunterverband. Nicht zuletzt durch die besonders gute Reinigungsleistung der WWL-Kläranlagen ist die Wasserqualität der Schunter heutzutage einwandfrei. Das war immer unser gemeinsames Ziel.
Karl-Heinz Dorge vom Naturschutzbund NABU stellte das Vogel-Brutgebiet mit landesweiter Bedeutung in der Teichlandschaft an der Kläranlage Süpplingenburg vor. Eindrucksvoll schilderte er, dass 38 Vogelarten dort zu finden sind. 22 davon stehen auf der aktuellen roten Liste bedrohter Vögel, 4 sind akut vom Aussterben bedroht. Herr Dorge dankte dem WWL für die Unterstützung zur Rettung der Artenvielfalt auf dem Gelände. 
Geschäftsführerin Viktoria Wagner und Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub weihten im Foyer des WWL eine Installation ein, die das sonst unsichtbare sichtbar machen soll: Den Weg des Wassers bis zum heimischen Wasserhahn. Die Installation, die von den Wappen der Mitgliedsgemeinden umrahmt wird, steht symbolisch für die intakte Versorgung aller Gemeinden im Verbandsgebiet. Viktoria Wagner: „Die Mitarbeiter des WWL sind sich ihrer hohen Verantwortung bewusst und sind über den Bereitschaftsdienst 24 Stunden am Tag für den Kunden da.“ 

Fortbildungsfahrt des WWL-Teams

Am 17. September 2015 unternahmen WWL-Mitarbeiter einen Fachbesuch beim Wasserverband Nordschaumburg.

Nach einer Führung durch das Wasserwerk besichtigten die Kollegen gemeinsam mit Geschäftsführerin Viktoria Wagner und Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub den für Besucher angelegten Erlebnispark. Auf dem Gelände wird interessierten Kunden und Schulklassen anschaulich demonstriert, wie die Wasserversorgung funktioniert und welche Leitungsnetze unter der Erde verbaut sind.
Das WWL-Team war sehr beeindruckt von der gelungenen Gestaltung und nahm viele Ideen zur Vermittlung von Wasser-Fachthemen mit nach Cremlingen.

Link zum Virtuellen Rundgang:
Erlebnispark Nordschaumburg

Gefahrgut-Übung in Wendhausen am 6.06.2015

Wie kann bei Gefahrgut-Unfällen die Wasserversorgung gesichert werden?  Ein wichtiges Thema bei der Großveranstaltung der 8 Ortsfeuerwehren der Gemeinde Lehre am 6.06.2015 in Wendhausen. Mit großem Aufwand und dem fachlichen Know-How zahlreicher Spezialisten wurden Gefahrguteinsätze geprobt. Über 150 Einsatzkräfte aus Lehre, Braunschweig, Helmstedt und Königslutter waren vor Ort. Auch der WWL war dabei:

Wasser-Netzmeister Sven Heine demonstrierte, wie die Wasserversorgung mittels Durchflussmessung sichergestellt werden kann und wie zur Sicherung vorgelagerter Trinkwassernetze Rückflusssicherungen und Druckbegrenzungsventile eingesetzt werden.

Ein schwerer Gefahrgutunfall im Jahr 2014 diente als Vorlage für die Großübung.
Wichtiges Fazit: Gute Kooperation ist entscheidend, denn wenn es wirklich ernst wird, müssen alle Spezialeinheiten wirkungsvoll und schnell Hand in Hand arbeiten.

Viktoria Wagner trifft Bürgermeister Klaus Westphal

Ende Mai trafen sich die neue Geschäftsführerin des WWL, Dipl. Ing. Viktoria Wagner, und Bürgermeister Klaus Westphal in der Gemeindeverwaltung in Lehre. Im Rahmen eines persönlichen Termins im Büro des Bürgermeisters stellten die Gesprächspartner etliche Gemeinsamkeiten fest. 

So stehen für beide die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, die ja zugleich WWL-Kunden sind, im Mittelpunkt. Eine starke Dienstleistungsorientierung prägt das Handeln beider Verantwortungsträger.
Das Ziel, bürgernah und transparent zu arbeiten und zu wirtschaften, will man zukünftig gemeinsam verfolgen. Viel ist zu tun: Die Erschließung neuer Baugebiete, die Erneuerung der Leitungsnetze im Sinne nachhaltiger und vorausschauender  Versorgungspolitik, die stetige Optimierung von Gewässer- und Umweltschutz in der Region, etc. Für diese Inhalte setzt sich Bürgermeister Klaus Westphal auch und gerade im Rahmen seiner Vorstands-Funktion im 17-köpfigen WWL-Vorstand ein, der regelmäßig tagt und in dem die politisch Verantwortlichen aus dem WWL-Verbandsgebiet vertreten sind.

Bei allen anstehenden Projekten soll der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern ein hoher Stellenwert zukommen. Denn auch für die neue Geschäftsführerin des Wasserverbandes  ist Kommunikation in jeder Hinsicht ein entscheidender Faktor. So stehe der WWL stets vor der Herausforderung,  die Interessen seiner Kunden und Mitglieds-Gemeinden im Sinne einer effizienten,  ressourcen- und kostensparenden Politik zu bündeln und gemeinsam mit allen Partnern sowie mit ökologischem und ökonomischem Unternehmer-Know-How in die Zukunft zu gehen.  Hierfür hat Viktoria Wagner alle Voraussetzungen.

Erfreut zeigte sich Herr Westphal darüber, dass die neue Geschäftsführerin selbst Einwohnerin der Gemeinde Lehre ist. Sie wohnt mit ihrer Familie im Ortsteil Essenrode.

6.05.2015 | FRauentreff Cremlingen beim WWL zu Gast

14 Frauen und ein Herr aus Cremlingen nahmen an der Führung des Frauentreffs Cremlingen durch den WWL teil. Organisiert hatte den Ausflug die Cremlingerin Rosemarie Fricke.
Der Technische Leiter des WWL, Ralf Johannes, gab Einblick in das breite Aufgabenspektrum des Wasserverbandes und beeindruckte die Gäste mit den Ausmaßen des tatsächlichen WWL-Verbandsgebiets.
Sein Kollege Dennis Greger zeigte den Besuchern die Werkstätten, Fahrzeughalle und Büros.
Die Gruppe war hellauf begeistert und alle fanden den Besuch sehr eindrucksvoll. Sie hätten sehr viel Neues erfahren und die freundliche Atmosphäre genossen.

Besuch aus Äthiopien: Gäste sehen sich Kläranlage an

Besuch am 22.04.2015.jpg_web

Am 22. April 2015 besuchten 5 Bürgermeister mittelgroßer Städte sowie ein Staatsminister aus Äthiopien den WWL.
Sie waren über ein regionales Entwicklungs-Programm, finanziert durch die KFW-Entwicklungsbank, nach Deutschland gekommen. Die Fachreise organisiert hatte CES Consulting Engineers Salzgitter GmbH. CES ist Consultant u.a. für das Entwicklungsprogramm der KFW. Projektträger ist das Ministerium für Städtische Entwicklung in Addis Abeba.

Auf der Fachreise sollte den Gästen die Gelegenheit geboten werden, sich hochtechnisierte, kleinere Kläranlagen in der Region anzusehen. Die WWL-Mitarbeiter Kersten Siegmund und Henning Koch führten über die Kläranlage Cremlingen und luden danach zu Austausch und Diskussion in den Konferenzraum des WWL ein.

Die Fragen der Gäste zielten auf die kommunale Struktur und den personell-technischen Aufbau des Unternehmens. Sie zeigten sich beeindruckt vom hohen technischen Niveau der WWL-Anlagen, die mit vergleichsweise wenig Personal gesteuert werden.