Anlagen
Beispiele für Versickerungsanlagen
Muldenversickerung
Nur bei versickerbarem Boden lt. Bodentest möglich!
Eine einfache und relativ preiswerte Art, Niederschlag auf dem eigenen Grundstück versickern zu lassen.Die Fläche, die entwässert wird, gilt nicht als versiegelte Fläche, da kein Anschluss zum Kanalsystem besteht.
Voraussetzung für das Funktionieren ist ein entsprechendes Fassungsvermögen: Pro 100 Quadratmeter Fläche müssen zwei Kubikmeter Muldenvolumen vorgehalten werden.
Nachteile:
Da das System nicht angeschlossen ist, drohen bei Unwettern Überschwemmungen, wenn die Mulde sich nicht schnell genug entleert oder zu knapp bemessen wurde.
Mulden-Rigolen-Versickerung
Nicht versickerbarer Boden lt. Bodentest. Aufwändige, aber sichere Anlage.Bei normalen Wetterbedingungen wird Niederschlag vor Ort versickert; bei Unwetter verhindert der Überlauf Überschwemmungen:
- Das Wasser wird bei vollem Speicher dann direkt in die Kanalisation geleitet.
- Die Anlage sollte nur nach Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde angelegt werden.Technische Grundlage ist die ATV 138.
- Bei ausreichendem Muldenvolumen wird die angeschlossene Fläche nur mit 10 Prozent angerechnet.



